fun fact: sie haben sich schon mal durchgesetzt. irgendwann um 1900 war das die dominante art des autofahrens. der verbrennermotor galt als “rau, unangenehm, was für männer die keinen feinsinn haben. schöne damen bevorzugen das e-auto”.
durchgesetzt hat sich der verbrennermotor dann aber weil die batterietechnik damals noch echt schlecht war und weil man gelernt hat verbrennermotoren zu bauen die weniger rauch gemacht haben.
Als wir vor zwei Jahren auf E-Auto umgestiegen sind war hier in Finnland jeder mit dem ich geredet habe sehr interessiert und wollte details haben weil sie beim naechsten Auro auch elektrisch wollen.
In Deutschland kommt gefuehlt von jedem zweiten “aber dann hab ich ja ein Problem wenn ich mit drei Anhaengern ohne Pause 1500 km durchfahren will und bei -40 48 Stunden im Stau stehe”
Ich nehme mal an, dass man in Finnland nicht im gleichen Maß der Fossil-Propaganda der rechtskonservativen Medien ausgesetzt ist wie in Deutschland.
ne ne ne ne ne wer sowas sagt hat keine ahnung von der welt
rechtes gedankengut gibt’s weltweit. abgesehen davon bezweifle ich auch dass fossile rohstoffe tatsächlich “rechts” ist. was soll da der zusammenhang sein?
fossile rohstoffe kommen aus dem nahen osten und darum kann man darum kriege führen? ist das der zusammenhang?
nun, erneuerbare energien stärken die wirtschaft -> sind also rechts.
abgesehen davon bezweifle ich auch dass fossile rohstoffe tatsächlich “rechts” ist.
Das wurde so nicht behauptet. Unsere rechtskonservativen Medien sind rechts, und sie schleudern Ölpropaganda was das Zeug hält. Der Konnex ist hier wenn dann, dass die Konservativen sich gegen Neuerung stellen. Da das Umstellen von Produktionsketten von Verbrenner-Motor auf Elektro-Motor und Batterie nicht trivial ist und Deutschland’s Autohersteller um der Bilanz willen möglichst lange weiter Verbrenner produzieren wollen, hofiert die Wirtschaft die Konservativen, die ihnen das weiter ermöglichen, und deren Sprachrohre.
Ich hatte die Aussage alsp primär auf die Werbung für fossile Brennstoffe bezogen verstanden, unter der Annahme, dass Finnland weniger intensiv davon betroffen sei, weil es keine so dominante Präsenz von Verbrennerherstellern hat. Deren Rechtskonservative werden andere Themen finden.
Dass man die Veränderungsresistenz rechts nennt, kann ich tatsächlich verstehen, ja.
Ich fahr überallhin mit 7.5t Laster, falls ich spontan umziehen will.
Wenn ich mal davon erzähle, dass ich ein Elektroauto besitze, dann sehe ich in meinem Gegenüber (Modell Dieter oder ähnlich) hin und wieder diesen überrascht besorgten Blick, als hätte ich gerade erzählt, dass ich mir das Bein gebrochen hab, aber das voll gut finde.
Da weiß ich dann schon immer: gleich kommt eine weich formulierte Schwurbelei. Weich formuliert nur deshalb, weil sich die meisten Diesel-Dieter nicht trauen, in die Konfrontation zu gehen.
Ist echt so:
Letztens Dienstreise mit mehreren Kollegen, ca. 500km eine Richtung. Firma stellt Elektroauto.
Alle am quengeln, dass sie keine Lust haben ewig an der Ladesäule zu stehen. Es wird überlegt mit privatem Diesel zu fahren…
Ergebnis: nach der ersten Pinkelpause war der Akku wieder voll genug. Zusätzlicher Zeitaufwand fürs Laden: 0,0
Alle ganz Überrascht.
Ja aber dann ist man doch eingeschränkt und man ist gezwungen eine gesunde Pause zu machen!!!
Und ich kann nicht drei Stunden lang am Stück mit 180 über die Autobahn brettern! Wo bleibt die Freiheit?!?
Deutsche Reichweitenangst
Bearbeit: wahrscheinlich verbunden mit Petromaskulinität
Wieder was gelernt. Sehr passender Begriff.
Bahn, Bus, Fahrrad, Zu Fuß > E-Auto > Verbrenner
Honestly, so sehr ich Züge liebe (glaub mir), steht Fahrrad dennoch ganz vorne, solange das Wetter passt und der Abstand nicht allzu groß ist. Gesund, ökologisch, und man kann die Aussichten bewundern.
Ist das Fahrrad nicht sogar das effizienteste Fortbewegungsmittel von allen?
Vor langer Zeit habe ich mir zum Pendeln in der Stadt ausgerechnet wie viel mich ein Kleinwagen und wieviel mich ein Elektrofaltrad kosten würde, einmalig und wiederkehrend, also Wartung, Ersatzteile, “Sprit”… Und welchen Nutzen ich bei beiden habe (Auto gut bei Schlechtwetter, Faltrad in den Öffis mitnehmen ohne Fahrradticket kaufen zu müssen, usw).
Am Ende kam ich mit dem Rad bei 3% der Kosten gegenüber dem Kleinwagen raus.
Das ist ein no-brainer für alle bis 20km Pendelstrecke.
Da die ersten vier durch Komma und nicht durch Größerzeichen getrennt sind, gehe ich davon aus, dass OP sie auf eine Stufe gestellt hat.
Mein Hirn hat da > reininterpoliert.
Ich fahre im Alltag auch meistens Fahrrad weils am schnellsten, spontansten ist und ich Bewwgung brauche.
Ich mag Züge halt auch sehr und grade für den sozialen Aspekt gemeinsam Straßenbahn zu fahren, dass alle Menschen unabhängig von Fähigkeiten und Einschränkungen Zug fahren können und sie für lamge Strecken am besten sind kann ich sie auch nicht missen.
Wo wir gerade beim Thema sind - unser Auto ist kurz vor dem abnippeln und wir überlegen, was das nächste Auto wird. Zu Hause laden ist absolut nicht möglich, die nächste öffentliche Ladesäule, die ich kenne ist rund 9 km weit weg.
Gibt es irgendwo eine Karte/Übersicht über (möglichst) alle (öffentlichen) Ladepunkte und deren Betreiber? Bzw. Übersichten, welche Betreiber mit wem kooperieren um zu prüfen, was sinnvolle Optionen für den Einstieg sind? Würde mir eigentlich ungerne jetzt nen “neuen” Benziner zulegen…
schau mal bei goingelectric
und nicht zu hause laden können ist kein show stopper, wenn du beim einkaufen oder auf arbeit laden kannst. für dich mit zwei e-autos im mehrparteienhaus getestet.
Sollte openstreetmap.org sein…
Man kann natürlich jede Ladesäule selber eintragen, so wird das auch gemacht
Gerade erst gesehen, dass Honda noch in diesem Jahr einen Stromer mit (fast)Kei-Maßen bei den Angelsachsen anbieten will.
Das wäre mein Traum! Hier ein Foto vom Super-N neben einem City Turbo II aus den 80ern .
Auf der 1 werden grad an so ziemlich jeder einzelnen Raststätte 400kW Ladesäulen gebaut…












