• ccryx [he/him]@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    arrow-up
    21
    ·
    3 days ago

    Auch weitere Getränke würden demnach mit einbezogen. Dazu zählen unter anderem pflanzliche Milchalternativen wie Hafer- oder Mandelmilch, Säfte und Biermischgetränke. Haferdrinks etwa könnten so künftig um 26 Cent pro Liter teurer werden. https://www1.wdr.de/wirtschaft/zuckersteuer-zero-gesund-100.html

    Da wir in der dümmsten Zeitlinie leben, wird bestimmt der “Kompromiss” ausgehandelt, dass aus dieser Liste nur noch die Milchalternativen der Steuer unterliegen…

    • ThunderComplex@lemmy.todayOP
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      5
      ·
      3 days ago

      Das is auch das was mich so sehr stört, dass ich dieses meme machen musste. Da wollen die weniger Zucker in der Cola, und der veganer mit seiner Mandelmilch muss drunter leiden. Ich fände die Zuckersteuer wenn sie so funktioniert wie sie es soll zwar immernoch nicht gut, aber wesentlich besser also so wie jetzt wo einfach alles in Mitleidenschaft gezogen wird. Steuererhebung im drive-by prinzip.

    • gandalf_der_13te@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      1
      arrow-down
      1
      ·
      3 days ago

      ich muss aber persönlich stellung nehmen dass ich die ausnahme für kuhmilch richtig finde. gibt keinen rationalen grund, nur: milch ist ein traditionelles lebensmittel und sollte geschützt sein.

  • James_Ryan@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    arrow-up
    24
    ·
    3 days ago

    Ich wäre aber schon happy, wenn die Firmen den Zuckergehalt (in Getränken) senken würden…

    Hat in England ja auch funktioniert und oft schmeckt man das „Fehlen“ von zu viel Zucker gar nicht.

    Hoffe, dass es sich in diese Richtung bewegt.

    • ThunderComplex@lemmy.todayOP
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      11
      ·
      3 days ago

      Ja das wäre natürlich gut, aber wieso sind Zero Getränke dann auch davon betroffen? Wenn das Ziel ist, weniger Zucker in den Getränken zu haben, kannst du nicht die Getränke ohne Zucker auch bestrafen.

      • jaschop@awful.systems
        link
        fedilink
        arrow-up
        6
        ·
        3 days ago

        Ich bin gespalten zwischen zwei Optionen:

        1. es wurde eine Steuer bestellt die bestimmte Einnahmen erzeugt, und ein Ministerialbeamter hat Kategorien draufgepackt bis die erreicht waren
        2. die Bürokraten wollten eine möglicht simple Regelung und realisieren gerade mit Grauen wieviele Lebensmittel in flüssiger Form verkauft werden
        • renormalizer@feddit.org
          link
          fedilink
          Deutsch
          arrow-up
          2
          ·
          2 days ago

          Das, was man in der Berichterstattung liest, passt zu Option 1. Als Begründung zur Einbeziehung von Süßstoffen stand sinngemäß, dass mit Rezepturänderungen durch die Hersteller zu rechnen ist. Da haben sie aus Sicht des Finanzministeriums ein Schlupfloch geschlossen.

          Dass dadurch die gewünschte Lenkwirkung fast komplett verloren geht, weil bis 7g Zucker genauso teuer ist wie Süßstoff, und die marginalen Kosten für mehr Zucker nur 6 oder 12ct pro Liter sind, ist wohl unter den Tisch gefallen. Mittlerweile hat Klingbeil klargestellt, dass das eine doofe Idee war.

    • rumschlumpel@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      6
      ·
      3 days ago

      Bezweifle ich TBH. Wenn das Gesetzt wie aktuell geplant umgesetzt wird, kostet Standardbrause 32 ct./l extra, und Brause mit wenig Zucker 26 ct./l extra - das ist mMn ein zu geringer Unterschied, um viele Kunden zum Umstieg zu bewegen sofern sie die Wahl haben.

          • bobtimus_prime@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            2
            ·
            3 days ago

            Außerdem zeigen zwei Studien der University of Cambridge aus den Jahren 2023 und 2024, dass die Adipositasrate bei Mädchen unter sechs Jahren seit Einführung der Zuckersteuer in Großbritannien um rund acht Prozent gesunken ist.

            Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/zuckersteuer-pro-contra-100.html

            Hatte ich vor einiger Zeir mal im DLF gehört. In dem Text stehr dazu nichts aber in der Folge Forschung aktuell hieß es glaube ich auch das bei Jungen kein großer Effekt zu messen gewesen wäre.

            • rumschlumpel@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              2
              ·
              3 days ago

              Ja, ich weiß dass die Zuckersteuer in Großbritannien ganz gut funktioniert. Ist halt nicht deckungsgleich mit der in Deutschland geplanten, größerer Unterschied zwischen den Stufen und keine Steuer auf Süßstoff.

          • James_Ryan@discuss.tchncs.de
            link
            fedilink
            arrow-up
            1
            ·
            3 days ago

            In England wurde meines Wissens nach der Zuckergehalt in Softdrinks reduziert, um eben die Kosten nicht so steigen zu lassen.

            Müsste ich nochmal nach einer Quelle suchen.

            In der Tat haben viele Hersteller den Zuckergehalt ihrer Softdrinks gesenkt. Enthielten 2015 noch fast 50 Prozent der im Supermarkt angebotenen Getränke mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, waren es 2019 nur noch 15 Prozent. Außerdem legt eine Studie der Cambridge University nahe, dass die Zuckersteuer die Fettleibigkeit bei zehn- und elfjährigen Mädchen um acht Prozent verringert hat.

            https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-zuckersteuer-102.html

            • rumschlumpel@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              2
              ·
              3 days ago

              Im VK ist halt auch der Preisunterschied zwischen den Kategorien größer, und es gibt dort auch keine Zuckersteuer auf Getränke, die statt Zucker nur Süßstoff enthalten. Das Gesetz beinhaltet ja nirgendwo einen Zwang für die Hersteller - wenn die meinen, dass die Kunden lieber den Klassik-Geschmack mit vollem Zuckergehalt haben wollen als 0,07€/l weniger zu bezahlen, dann werden sie auch genau das anbieten.

              • James_Ryan@discuss.tchncs.de
                link
                fedilink
                arrow-up
                1
                ·
                3 days ago

                Das mit dem Süßstoff verstehe ich auch nicht so ganz… Ich frage mich, wieso wir immer was Neues erfinden müssen, wenn andere Länder schon gewisse Erfolge mit ihrem Konzept haben… Aber vielleicht fehlt mir da einfach der Weitblick

                • rumschlumpel@feddit.org
                  link
                  fedilink
                  arrow-up
                  2
                  ·
                  3 days ago

                  Ja. Es gibt durchaus Hinweise darauf, dass Süßstoff auch nicht gesund ist, aber ich habe bisher nicht den Eindruck bekommen, dass (laut Wissenschaft) Süßstoff 1:1 genauso ungesund ist wie Zucker, aber genau das wird durch das geplante Gesetz ja impliziert.

    • AudaciousArmadillo@piefed.blahaj.zone
      link
      fedilink
      English
      arrow-up
      3
      ·
      3 days ago

      War diesen Monat in UK. Die Softdrinks sind absurd süß also wenn es funktioniert hat dann nur weil sie jetzt überall Zucker + Süßstoff in alles machen.

    • Linke Socke@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      12
      ·
      3 days ago

      Hafermilch ist davon auch betroffen. Müsli mit Wasser ist scheiße. Warum trittst du nach unten? Dies ist eine Entscheidung, die nicht dafür sorgen wird, dass irgendwo weniger Zucker drinnen ist oder Unternehmen wirklich schaden bekommen. Das sorgt nur mal wieder für einen teureren Einkaufskorb für Arbeiter. Der Einkauf ist ja nicht schon sowieso viel zu teuer, oder? Aber naja, der Staat wird die Steuereinnahmen zumindest gut benutzen, oder? … oder? Ach so, ne, die Bindung ist entfallen, also wird’s vermutlich mal wieder in die Waffenindustrie fließen statt in irgendwas Sinnvolles. Statt Unternehmen anzugreifen, leidet wie immer nur der Arbeiter. Die AfD freut sich auch schon drauf, das wieder zu benutzen in ihrer Propaganda.

      Pleb

      Es brauch nichts weiter als den Pöbel. Alle macht den Plebs.

  • baleanar@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    9
    arrow-down
    2
    ·
    3 days ago

    Der Staat will vorbeugen dass die Deutschen überdick werden und der Allgemeinheit kosten.

    Die Deutschen:

    Aber mein Fett!

      • Linke Socke@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        7
        ·
        3 days ago

        Für alle Kapitalistische Verbrechen muss immer der Arbeiter blechen. Der Zucker wird rein gepumpt für Sucht Faktor damit man immer mehr kauft. Die Schuld liegt beim unternehmen, normale Profit orientierte Kapitalistische Logik. Und statt nun mal ein Unternehmen anzugreifen, diese Logik anzugreifen, tritt man halt wie immer nach unten. Der Einkauf ist ja nicht sowieso schon zu teuer. Genau das selbe wie bei allen anderen Themen. Klimaschutz wird auch in die schuld der einzelnen geschoben statt einmal nachzudenken mal die Ölkonzerne zu packen.

        • ThunderComplex@lemmy.todayOP
          link
          fedilink
          Deutsch
          arrow-up
          3
          ·
          3 days ago

          Ne ja den Ölkonzernen haben wir es ja schon gezeigt. Die haben ja auch massiv Steuern zu zahlen. Gut, sorgt halt dafür dass das Tanken hier so teuer is wie in Russland im Kriegszustand, aber ehm… ja.

          • Linke Socke@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            5
            ·
            3 days ago

            Fast so als wäre es nicht durch Steuern zu lösen, weil so das System nun mal funktioniert. Fast so als müsste die Logik angefasst werden. Aber ne. Das würde zu viel Sinn ergeben, lieber die selbe Politik weiterfahren die uns seit sie existiert immer weiter in den Abgrund reitet. :)

            • ThunderComplex@lemmy.todayOP
              link
              fedilink
              Deutsch
              arrow-up
              4
              ·
              3 days ago

              Ja klar kannste das nicht mit Steuern lösen. Wir müssen den Arbeitern auch mehr Feuer im Arsch machen. Krankmelden via Telefon? Nö. 40h pro Woche arbeiten? Wirst als fauler Sack bezeichnet. Wir dürfen “Lifestyle Teilzeit” niemals vergessen. Du arbeitest weniger als 40h und hast genug Geld zum leben? Ab in die Gummizelle.

            • gandalf_der_13te@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              1
              ·
              3 days ago

              und was genau würdest du an der politik ändern? was genau sollen die ersatz-strukturen sein die du forderst, was genau sollen diese tun, und wie wirkt sich das auf de einzelne person in der bevölkerung aus?

              • Linke Socke@feddit.org
                link
                fedilink
                arrow-up
                1
                ·
                2 days ago

                Ich bin für eine Demokratisierung der Wirtschaft. Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen und nicht für Profite und Wachstum. Betriebe in die Hände der Arbeiter. Rätedemokratisch Organisiert mit jederzeitiger Abwählbarkeit der Ämter. Von unten nach oben strukturiert.

                Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.

                Oder noch kürzer: https://feddit.org/post/12630041

                • gandalf_der_13te@feddit.org
                  link
                  fedilink
                  arrow-up
                  2
                  ·
                  2 days ago

                  Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen.

                  Da bin ich auch dafür.

                  und nicht für […] Wachstum

                  Das sehe ich anders. Wirtschaftswachstum ist eine existentielle Notwendigkeit (Getreidekornrätsel, statisches Universum ist langfristig instabil).

                  und nicht für Profite

                  das hängt davon ab wie man profite betrachtet. dass es profite gibt, ist grundsätzlich marktwirtschaftlich unausweichlich (denn keine profite gibt es nur dann, wenn die produktionskosten überall gleich sind. da aber standorte nicht gleichwertig sind, ist es irgendwo günstiger und dort wird dann profit gemacht).

                  Auf diesem Diagramm:

                  wird der Profit in Grau eingezeichnet:

                  und man sieht leicht, dass dieser nur genau dann Null ist, wenn entweder die gehandelte Menge Null ist (d.h. es wird nichts hergestellt) oder wenn die blaue Linie vollkommen flach ist, d.h. die Produktionskosten sind überall gleich, egal an welchem Standort oder unter welchen Bedingungen du produzierst. Beides ist in der Praxis unwahrscheinlich oder unpraktikabel.

                  Das ist an sich völlig natürlich, denke ich. wie grau wäre das leben, wenn man nie gewinnen könnte? Die frage ist nur, wie profite verteilt werden. Deshalb bin ich für eine Vermögenssteuer, denn die stellt sicher, dass wir auch was davon haben. Also: Profite ja, aber bitte auch für uns. Das ist mein positiver Lebensweg.

                  Betriebe in die Hände der Arbeiter

                  davon kann ich stark abraten, zumindest wenn es um unternehmensstrategie und planung geht. heutige unternehmen sind sehr stark mathematisch orientiert, und davon haben die wenigsten leute ne ahnung. dass demokratisch abgestimmt wird über die unternehmensstrategie, garantiert eigentlich dass sich kurzsichtige und kaum durchdachte, aber im ersten moment populär klingende entscheidungen durchsetzen werden.

                  Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.

                  Das kann ich teilweise nachvollziehen. Das BIP ist eine ganz furchtbare Metrik für unser wohlbefinden, und im allgemeinen wird vieles schlechter dadurch dass unternehmen krampfhaft versuchen ihren umsatz zu steigern. Das hat aber nichts mit “Wachstum” zu tun, sondern mit Gier. Das hat etwas mit der psychologischen Grundeinstellung zu tun. Du kannst dir das so vorstellen: zwei personen können eine gleiche handlung setzen, aber aus völlig unterschiedlichen gründen. die eine person, weil sie kurzsichtig denkt und viel schaden anrichtet während sie glaubt einen kurzsichtigen schritt setzen zu können um etwas zu verbessern, während die andere person aus guten gründen handelt. das “wachstum” an sich ist nicht das problem; problematischer ist dass das wachstum von der sinnhaftigkeit entkoppelt wurde und dass jedes wachstum in die unternehmens-metriken eingeht. auch die art von wachstum die mehr schadet als hilft. effektiv wäre es hier, deutlicher darauf zu verweisen was eigentlich der ganze sinn des systems sein sollte, dann versteht man auch besser welche entscheidungen tatsächlich sinnvoll sind.

        • gandalf_der_13te@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          1
          ·
          3 days ago

          Und statt nun mal ein Unternehmen anzugreifen

          und wie macht man das? steuern. genau das was gerade passiert.

          fair ist es weil alle unternehmen die ein gewisses produkt herstellen steuern zahlen müssen. logischerweise gibt es halt dadurch weniger (nämlich genau gar keine) unternehmen mehr, die dir das günstige produkt wie vorher anbieten. was willst du jetzt? dass die unternehmen subventioniert werden damit sie dir das produkt wieder günstig anbieten können?

      • baleanar@discuss.tchncs.de
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        6
        ·
        3 days ago

        Dick werden ist zu günstig, das ist nicht gut und kostet uns allen. Daher sollen es weniger Menschen tun. Wenn etwas teurer ist, kaufen es sich weniger Menschen (außer Luxusgüter).

        Noch Fragen?

        • lokalhorst@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          3
          ·
          3 days ago

          Das heißt die Steuern werden unmittelbar ins Gesundheitssystem geführt, um Menschen mit Adipositas zu helfen?

            • lokalhorst@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              2
              ·
              3 days ago

              Einfach nur Steuern für “die Dicken” erhöhen ist ziemlich klassistisch. Damit besteuerst du quasi einfach nur Menschen aus schlechten sozioökonomisch Verhältnissen. Wenn du es dann zumindest ins solidarische Gesundheitssystem zurückgeben würdest, könnte diese Gruppe von der Steuer profitieren. Leitest du die Steuer aber um, damit du deinen Schuldenhaushalt finanzieren kannst, ist das ziemlicher Mist.

        • ThunderComplex@lemmy.todayOP
          link
          fedilink
          Deutsch
          arrow-up
          2
          ·
          3 days ago

          Du kommst mir mit “dick werden ist zu günstig” in einer Zeit in der Lebensmittel schon fast als Luxusgüter gelten?
          Das ding ist, du kannst Leute nicht dazu bringen, etwas sein zu lassen, indem du es einfach teurer machst. Das sehe ich ja auch selber, meine Mutter raucht seit 40 Jahren und sie wird nicht aufhören nur weils teurer wird. Genau so ist das ja auch mit dem Drogenkonsum; du hörst nicht mit dem Koksen auf nur weil du paar Monate im Knast sitzt.

          Man kann Probleme entweder systematisch angehen, oder du klatscht einfach ne Geldstrafe drauf und gut is.
          Und am Ende sieht das so aus: 29ct Steuer, also machen die Firmen ihre Sodas um 35ct teurer und sacken sich den Profit ein. Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

          • baleanar@discuss.tchncs.de
            link
            fedilink
            Deutsch
            arrow-up
            2
            ·
            3 days ago

            Natürlich funktioniert das.

            Raucher über Zeit

            Quelle

            Es funktioniert aber nicht bei allen. Was für eine Überraschung, nicht alle Menschen sind gleich. Andere Maßnahmen müssen auch eingeführt werden.

            Und der Knastvergleich untermalt meinen Punkt nur weiter: nicht alle Menschen sind gleich. Nicht alle werden davon abgehalten harte Drogen zu konsumieren weil sie teuer sind. Ihnen kann der ökonomischer Hebel nichts antun.

            Deine Argument läuten nach “getroffene Hunde bellen”. Wenn du unbedingt Zucker essen und trinken willst, dann gerne auf deine kosten. Du könntest auch stattdessen gesunder und billiger essen. Zucker war Jahrhunderte lang ein Luxus hier und macht die Menschen kaputt. Dafür zu kämpfen ist fast schon bösartig. Ich stelle mir vor du würdest vor dem Bundestag stehen mit einer Gruppe Raucher und wütend schreien “sie können sich die Miete wegen Zigaretten nicht leisten! Mach die Zigaretten günstiger!”

            • ThunderComplex@lemmy.todayOP
              link
              fedilink
              Deutsch
              arrow-up
              1
              arrow-down
              1
              ·
              3 days ago

              Ok dein Argument ist also, das Rauchen teurer zu machen funktioniert, weils weniger Raucher gibt. Und wenn der Knastvergleich deinen Punkt untermalt bedeutet das, dass Drogenkonsum mit Knast zu bestrafen auch funktioniert.
              Dann ist doch die Lösung einfach: Alles was ungesund ist, fast food, zuckerhaltige Getränke etc. direkt mit Knast bestrafen.

              Und dein kleiner Graph überzeugt mich nicht. Ich weiß, dass die Raucherzahlen sinken. Aber du kannst nicht pauschal sagen “ja liegt daran, dass es teurer wird”. Dass das Rauchen schon lange nicht mehr als cool angesehen wird, und der social contract des öffentlichen Rauchens immer mehr zugrunde geht, steuert da natürlich auch bei.

              Und dann legst du mir auch noch Worte in den Mund. Ich möchte nicht dafür kämpfen, dass ich so viel koksen und limo saufen kann bis mein Herz explodiert. Ich will, dass der Staat sich mal richtige Lösungen ausdenkt und nicht nur immer auf den kleinen rumtritt. Aber sorry, best we can do is weniger Steuern für Reiche, mehr für Arme.

          • Linke Socke@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            2
            ·
            3 days ago

            Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

            Exakt das. 👏 Rede mal mein Löwe

      • saimen@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        3 days ago

        Muss er ja gerade nicht. Er kann es ja auch nicht kaufen oder was anderes. Was wäre die Alternative? Einen bestimmten Zuckergehalt verbieten? Dann wäre der Aufschrei ja auch wieder groß von wegen Bevormundung und so.