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Cake day: 2026年8月17日

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  • I disagree. Everyone believes that people are greedy and their only goal in life is money hoarding. But if you ask them what their own goals are, getting filthy rich has very, very low priority.

    If politicians are greedy, that’s because 1) to become a politician (in the USA), you already have to be rich, and 2) if politicians are paid lots of money, greedy people want to become politicians.

    You don’t want to attract greedy assholes to represent you, but that’s exactly what you’re doing if you pay them too much. The people you do want to be politicians are those who aren’t interested in money.




  • Wenn überhaupt, dann bekommen wir sie mit einer Politik, die ihre Situation spürbar verbessert, aus ihrem destruktiven Schneckenhaus raus.

    Das scheint mir der wichtigste Punkt zu sein. Im Normalzustand mag niemand Gewalt, Zerstörung, Aggression oder Streit. (Mal abgesehen von Psychopathen.) Das ändert sich aber, wenn man sich bedroht oder ungerecht behandelt fühlt.

    Solange Mieten steigen, der Sozialstaat abgebaut wird und kein Geld für staatliche Dienstleistungen und Infrastruktur da ist, so lange werden Gefühle der Angst und der Ungerechtigkeit ansteigen. Und so lange wird die AfD an Zuspruch gewinnen, nicht weil sie Lösungen anbietet, sondern weil sie genauso aggressiv ist, wie man es selber gern wäre. Die AfD will den Eliten auf’s Maul hauen, und genau das wollen immer mehr Leute sehen. Ob es ihnen dann tatsächlich besser geht, wird immer zweitrangiger, je wütender sie sind.

    Angst und Unsicherheit sind keine guten Ratgeber, und deswegen ist es so wichtig, dass eine große Mehrheit das Gefühl hat, auch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren nicht existenziell bedroht zu werden. Die CDU hat den Plan, so lange die Menschen zum Wohle der Wirtschaft auszubeuten, bis vom Wohlstand der Wirtschaft was auf die Menschen runtertröpfelt und alle gewonnen haben. Wie gut das funktioniert, sehen wir seit den Achtzigern.








  • Meine Jugend ist schon etwas länger her als 15 Jahre, aber damals war es gefühlt unpolitisch, Judenwitze aus dem dritten Reich zu reißen, von Ehefrauen zu erwarten, dass sie ihren sexuellen Pflichten nachkommen oder Ausländer zu diskriminieren. Es war nicht normal, aber es hat sich auch niemand so richtig dran gestört solange es in einem gewissen Rahmen geblieben ist. Dann ging halt mal eine Augenbraue hoch und dann war das Thema gegessen. Man will ja auf dem Dorffest keine schlechte Laune verbreiten, nur weil einer im Suff einen schlechten Witz gemacht hat.

    Aber gesellschaftliche Probleme gehen halt nicht weg wenn man sie totschweigt, man bemerkt sie als Unbetroffener nur nicht.

    Wir haben seit damals riesige Fortschritte gemacht, und trotzdem fühlt es sich so an, als wären die gesellschaftlichen Gräben tiefer und tiefer geworden. Dabei waren die Gräben schon immer da und es lagen nur Bretter drüber, und die sind jetzt eben durchgemodert und ab und zu kracht einer mit dem Fuß durch und rastet aus, weil er das doch früher auch sagen durfte, ohne Gegenwind zu ernten.


    Aber ich gebe Dir insofern recht, dass ich den Veranstalter verstehen kann. Bei einem Festival kann so dermaßen viel schiefgehen, da braucht man nicht auch noch einen Shitstorm wegen irgendeiner Kleinigkeit. Scheint nur nach hinten losgegangen zu sein, was ich wiederum richtig finde. Musik ist nunmal oft politisch. Es ist absurd, von den Musikern zu erwarten, sich nicht politisch zu äußern.